Ein grünes Dach aus 95% ökologischen Rohstoffen

Auftraggeber(in):

Bauherr: Bau- und Verkehrsdepartement, Immobilien Kanton Basel-Stadt
Bauleitung: Mehmet Gecici (Büro für Ökonomie)
Planung: Arbeitsgemeinschaft Esch Sintzel GmbH, Zürich & EigenmannPartner, Zürich

Bauzeit: Herbst 2017

Unsere Leistungen:    

Die Bedachung mit Faserzementplatten aus 95 % natürlichen Rohstoffen aus den Schweizer Bergen.

Standort Maiengasse 7 bis 11, Basel

An der Maiengasse in Basel plante das Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt neuen Wohnraum für Jung und Alt mit Mehrgenerationenwohnungen sowie ein Doppelkindergarten. Das im Grundriss U-förmige Gebäude bietet so einige architektonische Highlights, zu denen auch die Dachform, das Bedachungsmaterial und die zum Teil individeull gelösten Dachdetails zählen. Die Bedachungsarbeiten und der darunterliegende Holzbau wurden in vier Etappen unterteilt.

Die Bedachung besteht aus grün eingefärbten Dachwellplatten aus Faserzement. Die mattgrüne Einfärbung der Platten verleiht dem Dach einen individuellen Charakter und verhindert ein Reflektieren der Sonne, sodass ein blendfreies Erscheinungsbild entsteht.

Die verwendeten Faserzementplatten bestehen zu über 95 % aus natürlichen Rohstoffen aus den Schweizer Bergen und gelten durch den geringen Energieverbrauch bei der Herstellung als besonders ökologisch. Auch die an der Traufe montierten Schneefangrohre wurden wie die Wellplatten grün eingefärbt, sodass sie im Gesamtbild nahezu verschwinden.

Durch den Grundriss ergaben sich verschiedene geometrische Dachformen, die unterschiedliche Neigungen aufweisen. Damit sich im Erscheinungsbild die horizontal verlaufenden Plattenkanten auf einer Ebene befinden,  wurden die Plattenlängen entsprechend angepasst.

An den Kehlen und am Grat fertigte der Spengler innenliegende Rinnen aus Kupfer an, um auf Gratformteile verzichten zu können. So wirken die Übergänge der einzelnen Dachseiten fliessender.

Jegliche Dachdurchdringungen wie beispielsweise Lüftungen wurden in dem unbeheizten Estrich bis an den First gezogen, um gemeinsam durch eine Dachhaube geführt zu werden. Dadurch reduzieren sich die Durchdringungen des Daches auf ein Minimum.

Im Bereich der Loggien wurde für einen optimalen Lichteinfall die Eindeckung aus Faserzement ausgespart und durch Wellplatten aus Polycarbonat (lichtdurchlässig) ersetzt.

 

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