Vier Lernende, vier Geschichten

Was hat unsere neuen Lernenden zu ihrer Berufswahl bewegt, wie haben sie die ersten Wochen erlebt und worauf freuen sie sich während ihrer Lehrzeit? Unsere neuen Lernenden Manu, Sascha, Kay und Numan geben persönliche Einblicke in ihren Start bei Stamm.

 

Fragen zum Einstieg 

Wer bist du und welche Lehre machst du bei uns? 

Manu: Ich bin Manu und mache die Lehre zum Zimmermann EFZ im Holzbau mit Berufsmatur.

Sascha: Ich bin Sascha und mache die Lehre zum Zimmermann EFZ.

Kay: Ich bin Kay und mache die Lehre zum Zimmermann EFZ.

Numan: Ich bin Numan, 20 Jahre alt, wohne in Deutschland und mache die Lehre zum Metallbauer EFZ.

 

Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden? 

Manu: Für mich war wichtig, in einem handwerklichen Beruf mit Holz zu arbeiten. Ich schwankte zuerst zwischen Schreiner und Zimmermann. Nach dem Schnuppern fand ich den Beruf des Zimmermanns spannender, er hat mich einfach generell mehr angesprochen. 

Sascha: Mich interessiert, was man mit Holz alles machen kann. Ausserdem mag ich es, am Ende des Tages zu sehen, was ich selbst gemacht und erreicht habe.

Kay: Den Beruf des Zimmermanns habe ich gewählt, weil ich gerne mit Holz arbeite und allgemein sehr gerne handwerklich tätig bin. 

Numan: Mir war wichtig, handwerklich tätig zu sein und selbst anzupacken. Deshalb war für mich klar, dass ich in diese Richtung gehen möchte. Jemand aus meiner Familie arbeitet bereits im gleichen Beruf. Dann war eigentlich nur noch die Frage, wo ich meine Lehre machen werde und da hat Stamm für mich am besten gepasst.

 

Warum hast du dich für eine Lehre bei uns entschieden?

Manu: Als ich mich bei Stamm für eine Lehrstelle beworben habe, ging alles sehr schnell. Die Kommunikation hat super funktioniert und ich habe auch rasch eine Zusage erhalten, was mich sehr gefreut hat. Deshalb habe ich das Angebot gerne angenommen. 

Sascha: Meine Mutter arbeitete bereits bei Stamm und meinte, Zimmermann könnte gut zu mir passen, weil ich gerne mit Holz arbeite. Zuerst war ich in einem anderen Betrieb schnuppern, der jedoch keinen Lehrplatz mehr frei hatte. Danach habe ich bei Stamm eine Woche geschnuppert und es hat direkt gepasst. Ich fand die Leute sehr cool und mir hat gefallen, wie hier gearbeitet wird.

Numan: Mir war wichtig, meine Lehre in der Schweiz zu machen, da ich später auch gerne hier leben möchte. Vor der Lehre habe ich bei Stamm ein zweiwöchiges Praktikum absolviert. Danach durfte ich mich entscheiden, ob ich meine Lehre hier starten möchte.

 

Fragen zur Lehre und zum Beruf 

Wie fühlt es sich an, jetzt offiziell Lernender zu sein und nicht mehr täglich nur die Schulbank zu drücken?

Manu: Bei mir ist es etwas speziell, da ich bereits 24 Jahre alt bin. Vor einigen Jahren habe ich die Informatikmittelschule angefangen, diese aber abgebrochen, weil sie nicht das Richtige für mich war. Ich wollte lieber in einen handwerklichen Beruf. Seit März 2026 arbeite ich bereits im Stundenlohn bei Stamm und konnte so erste Erfahrungen sammeln. Jetzt bin ich offiziell Lernender und es fühlt sich sehr gut an, endlich mit der Ausbildung zu beginnen.

Sascha: Am Anfang fühlt es sich schon sehr komisch an. Man merkt schnell, dass man seinen Körper viel mehr braucht und seinen Alltag anders organisieren muss. Zum Beispiel muss man früher ins Bett, wenn man genügend Schlaf bekommen will. Aber man gewöhnt sich daran und mit der Zeit wird es bestimmt einfacher.

Numan: Für mich ist eine grosse Last weggefallen. Zuvor war ich auf einem Wirtschaftsgymnasium mit Schwerpunkt Finanzen. Jeden Tag nur im Schulrhythmus zu sein, war für mich schwierig. Jetzt bin ich mal in der Werkstatt und mal auf der Baustelle, was viel abwechslungsreicher ist und mir besser gefällt.

 

Was war in den ersten zwei Wochen dein bisher coolstes Erlebnis oder ein kleiner Erfolg?

Manu: In der ersten Woche konnte ich direkt wieder mit Fabian Grether vom Kundenservice Holzbau unterwegs sein. Ich finde sehr spannend, was er alles macht. Gemeinsam konnten wir mit einem Kran ein Dach aufrichten. Das fand ich richtig toll.

Sascha: Ein Highlight waren die Leute, die ich kennenlernen durfte. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell mit allen ins Gespräch komme. Ausserdem fand ich cool, dass ich direkt selbst etwas erstellen durfte. Ich dachte nämlich, dass ich zu Beginn hauptsächlich zuschauen oder putzen werde. Deshalb war es schon ein kleiner Erfolg, dass ich selbst bereits ein Holzstück an einer Wand montieren durfte.

Kay: Ich konnte ein Rinnen-Detail mit fünf verschiedenen Winkeln erstellen, an dem selbst ein Lernender im vierten Lehrjahr verzweifelt ist und auch der Vorarbeiter zuerst nicht wusste, wie er anfangen soll. Ich habe mir die Situation angeschaut, im Kopf visualisiert, wie es aussehen soll, und dann einfach angefangen zu schneiden. Als es geklappt hat, haben die beiden ziemlich gestaunt.

 

Was gefällt dir an deinem Beruf bisher am besten?

Manu: Mir gefällt das Arbeiten mit Holz und dass man körperlich gefordert ist. Man ist viel in Bewegung, oft draussen und arbeitet auch häufig in der Höhe. Da hat man immer eine gute Aussicht. 

Kay: Die Freiheit, auf dem Dach und an der frischen Luft zu sein.

 

Worauf freust du dich in deiner Lehre am meisten?

Manu: Auf das ganze Wissen, das noch auf mich zukommen wird. Wenn ich sehe, was die Ausgelernten alles können und wissen, finde ich das sehr beeindruckend und nützlich. Ich freue mich darauf, mir dieses Wissen anzueignen und später vielseitig einsetzen zu können. 

Numan: Auf jeden Fall aufs Lernen. Kritisch und kreativ zu denken, auch unter Zeitdruck Lösungen zu finden und alles, was sonst noch dazugehört. Mein Ziel ist es, ein guter Handwerker zu werden.

 

Persönliche Fragen

Was glaubst du, wird deine grösste Herausforderung in den nächsten Jahren?

Manu: Da ich die Lehre mit Berufsmatur absolviere, wird die grösste Herausforderung wahrscheinlich sein, nicht den Überblick zu verlieren. Arbeit, Berufsmatura und Berufskundeunterricht unter einen Hut zu bekommen, wird sicher anspruchsvoll.

Sascha: Bei mir ist es ganz klar das Wetter. Ich bin nicht unbedingt der wettertauglichste Mensch. Aber ich denke, mit den richtigen Kleidern und einer guten Vorbereitung geht das schon.

Kay: Die Prüfungen und durchzuhalten.

 

Was darf an einem guten Arbeitstag auf keinen Fall fehlen?

Sascha: Sympathische Menschen. Wenn man niemanden zum Reden hat, macht die Arbeit nur halb so viel Spass. Und natürlich genug Zeit zum Essen. 

Kay: Dass man es auf der Baustelle auch mal lustig miteinander hat.

 

Zum Schluss

Was war bisher dein schönster oder lustigster Moment bei uns?

Manu: Am schönsten fand ich, dass ich eine Baustelle von Anfang bis Ende begleiten konnte. Wenn man sieht, wie es am Anfang ausgehen hat und was man 4-5 Wochen später alles geleistet hat, ist das schon ein tolles Gefühl. 

Sascha: Einmal habe ich mir den Kopf gestossen. Mein Arbeitskollege Leon fragte zuerst, ob alles in Ordnung sei, und hat ein bisschen gelacht. Nur wenige Sekunden später hat er sich an exakt derselben Stelle ebenfalls den Kopf gestossen. Danach mussten wir beide ziemlich lachen.

Kay: Sicher das bereits erwähnte Rinnen-Detail. Lustig war aber auch, als sich unser Vorarbeiter in eine kleine Luke quetschen musste und komplett schwarz wieder herauskam. Danach musste er sich direkt mit dem Gartenschlauch abduschen. Das war gleich in meiner ersten Woche beziehungsweise auf meiner ersten Baustelle mit ihm. 

 

Kaffee, Tee, Energy-Drink oder Schokomilch – wie startest du morgens in den Tag?

Manu: Meistens eher mit einem Protein-Shake.

Sascha: Für mich ist vor allem wichtig, morgens etwas zu essen und mich in Ruhe für den Tag bereit zu machen. 

Kay: Kaffee oder Energy Drink.

Numan: Espresso.


Herzlichen Dank euch vier fürs Mitmachen und die spannenden Einblicke. Wir freuen uns, euch im Stamm-Team zu haben und wünschen euch ganz viel Freude und Erfolg während eurer Lehrzeit bei Stamm! 🚀

 

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v.l.n.r. Kay, Numan, Manu, Sascha

+41 61 276 61 11